"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." (Mahatma Gandhi)

Allgemeines

 

Die viel gepriesene Menschenfreundlichkeit zeichnet den Golden Retriever besonders aus und macht ihn zu einem hervorragenden Familienhund, der sich auch in einem "Menschenrudel mit Kindern" sehr wohl fühlt.


Die Sensibilität und der große Menschenbezug erfordern einen ebenfalls sensiblen Hundeführer, der ihn mit liebevoller, geduldiger Konsequenz und viel Einfühlungsvermögen zu einem fröhlichen, wohlerzogenen Begleiter ausbildet.


Für die Zwingerhaltung ist er in keinem Fall geeignet. Sein sensibler Charakter würde durch die Isolation von seiner Familie leiden, Verhaltensstörungen wären vorprogrammiert. Sollten Sie ganztags berufstätig sein, ist ein Golden Retriever für Sie ungeeignet.

 

Der Golden Retriever liebt das Wasser in jeder Form; keine Pfütze ist ihm zu  schmutzig. Er ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund. Jedoch, lange Spaziergänge ohne Abwechslung werden ihm schnell langweilig.


Auch seine Intelligenz möchte gefordert werden. Diesem Alltagstrott kann ein Retrieverbesitzer ganz leicht entkommen, indem kleine Apportierübungen oder "Suchen-Spiele" in die täglichen Wanderungen eingebaut werden.

 

Der Golden Retriever ist im allgemeinen ein robuster Hund.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retrievers liegt bei ca 12-14 Jahren.

 

Welpenaufzucht

 

Unsere Welpen werden in der Wohnung in der Wurfkiste geboren. Nach ca. zwei Wochen  wird die Wurfkiste um einen kleinen Welpenauslauf erweitert. Sind die Welpen 4 Wochen alt beziehen sie ihren Auslauf im Garten.


In der 7. Lebenswoche erfolgt die Wurfabnahme durch einen "Wurfabnahmeberechtigten" des DRC, der die Welpen und die Mutterhündin begutachtet. Darüber wird ein Protokoll erstellt, wovon jeder Welpenkäufer eine Kopie erhält.


Bei Abgabe der Welpen mit 8 Wochen sind sie tierärztlich untersucht, mehrfach entwurmt,  geimpft und mit Chip idendifiziert.

 

Prägephase

Die Zeit bis zur 16. Lebenswoche des Welpen nennt man Prägephase.


In den ersten Wochen beim Züchter wird der Welpe mit allerlei Reizen im optischen und akustischen Bereich bekannt gemacht , z.B. Staubsauger, Küchenmaschinen, Telefon und vieles mehr.


In der neuen Umgebung sollte er immer mehr Dinge des täglichen Lebens kennen lernen: belebte Straßen, größere Menschenmengen, Auto fahren.  Der Welpe sollte, wenn möglich, überall hin mitgenommen werden. Allerdings mit den nötigen Ruhephasen.


Wichtig ist auch das Spiel unter gleichaltrigen Welpen, damit er seine Kräfte messen und die Körpersprache, in der Hunde kommunizieren, weiter entwickeln kann. Er sollte auch lernen,  auf Zuruf zu kommen, sich zu setzen, ohne Zug an der Leine zu gehen. Dies gelingt in dieser Zeit spielerisch  und ohne Druck.


Ab der 17. Woche wird aus dem Welpen ein Junghund. Nun wird alles Gelernte gefestigt. Im Vordergrund steht nun das gemeinsame Spiel "Hund und Mensch"  und der Spass und die Freude miteinander.

 

Wir verwenden für unsere Hunde das Feltmann-Brustgeschirr, um die sehr sensible Halsregion zu schonen.

 

Gesundheit

 

Unsere  Welpen werden vom ersten Tag an homöopathisch betreut. Auch unsere erwachsenen Hunde sehen unsere Tierärztin meist nur einmal im Jahr zur Impfung.
Haut- und Fellprobleme, Durchfall oder Futterunverträglichkeiten kennen wir nicht.

 

Ich bin vor einiger Zeit auf Frischfütterung umgestiegen, d.h.sie bekommen rohes Fleisch, Gemüse, Obst, Hüttenkäse u.s.w. Auch die Welpen werden so gefüttert.

Die Hunde lieben dieses Futter; mäkeliges Fressen gibt es nicht.

 

 

 

Interessante Bücher

 

Die Kunst mit dem Hund zu reden   I

ISBN 440082326

 

Calming Signals
Die Beschwichtigungssignale der Hunde
ISBN 3936188-01-7

 

Retrieverschule für Welpen

Norma Zvolskiy

ISBN978-3-440-10633-4

Kosmos-Verlag

 

 

 

Der Wolf im Hundepelz

Günther Bloch

ISBN 978-3-440-10145-2

Kosmos Verlag

 

 

Kastration und Verhalten beim Hund

Sophie Strodtbeck/Udo Gansloßer

ISBN 978-3-275-01820-8

Müller Rüschlikon Verlag

 

 

 

 

sehr lesenswert !

http://exsuscitati.wordpress.com/2013/03/07/der-jahrtausendirrtum-der-veterinarmedizin/